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30.03.2019

Am 24. Februarr 2019 fand das diesjährige Schauturnen in der Stadthalle statt.
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Adventsturnen 2015


Sportliches Feuerwerk zum Nikolaus

War es im vergangenen Jahr noch ein Experiment, bestätigte es sich heuer: Trotz oder wegen des Nikolaustages und des zweiten Adventssonntages war die Stadthalle gut besucht. Die liebevollen und aufwändigen Vorbereitungen hatten sich gelohnt und wurden mit viel Beifall bedacht.

Doch zunächst begrüßte die rührige Vorsitzende Stefanie Schindhelm die erwartungsvollen und aufmerksamen Gäste, die sich gleichzeitig am Gruppenbild der Aktiven erfreuen und auf die bunte Show einstimmen lassen durften. Tabea Tröster, erstmalig im Dialog mit Aurelia Raab, übernahm auch schnell das Mikrofon, um das ungeduldig hinter dem Vorhang auf seinen Auftritt lauernde Purzelvolk anzukündigen.

Die kleinsten Sportler mimten mit ihren Bobbycars zunächst auf "Formel 1", um danach zu zeigen, dass sie den Sinn des Slogans "mobil ohne Auto" durchaus verstanden hatten. Und obwohl die Abteilung die "Eltern" im Namen führt, hielten sich die Papas vornehm zurück und ließen die Muttis bei den kleinen Assistenzen den Rücken krumm machen. Man sah ihnen an, dass sie den verdienten Beifall gern entgegen nahmen. Die "Purzler" überraschte dafür der an seinem Namenstag sicher überlastete Nikolaus mit den begehrten Geschenken.

Heike Bauer und Nicole Dorsch hatten für den Auftritt ihrer "Starkizz" eine stattliche Anzahl Helfer engagiert, um das Publikum schon vor dem Öffnen des Vorhangs auf das Flair eines Flughafens einzustimmen. Schnell starteten die lautstarken Ferienflieger und die Mädchen wirbelten in ihren fröhlichen Kostümen zu karibischen Rhythmen über die Bretter. Dabei zeigten sie bunt und gekonnt, dass auch ein Regentag die Stimmung keineswegs vermiesen kann.

Die für die folgende Trampolindarbietung notwendige Umbauzeit konnte mit Ehrungen verdienter Sportlerinnen und Sportler überbrückt werden. Schön für den Verein und belohnend für die Abteilungsleiter und Trainer, wenn hier immer wieder lange Listen vorgelesen werden können. Schade, dass nicht alle, die es verdient hätten, auch anwesend waren.

Doch jetzt gingen die kleinen Springer dem Programm nach erst einmal "ganz hoch". Antonia Kohmann und Stephanie Schindhelm ließen sie ihr Können bei den professionell abgesicherten Sprüngen und Salti fröhlich demonstrieren.

Für die Riege des Mädchenturnens hatte Heike Bauer bewusst auf musikalische Umrahmung verzichtet und den sportlichen Wert des Wettkampfes als Förderung von Bewegung, Teamgeist und Disziplin in einer kurzen Einführung in den Vordergrund gerückt. So traten zwei Gruppen auf mehrfach variierten Hindernisbahnen mit- und gleichzeitig gegeneinander an. Freiwillige aus dem Publikum durften die Mannschaften verstärken und zum guten Schluss die Buchstaben für die guten Wünsche ans Publikum an die gespannten Leinen zwicken.

Noch einmal zogen dann die Aktiven der Trampolinabteilung auf gleich zwei Trampolinen die Aufmerksamkeit des Publikums auf der nun völlig ausgefüllten Bühne auf sich. Gekonnt und mit ausgezeichneter Körperbeherrschung gaben sie einen kleinen Einblick auf ihr auch in zahlreichen regionalen und überregionalen Wettkämpfen mit zahlreichen Medaillen belohntes Können.

Die Pause gehörte für viele Glückliche der Abholung ihrer Gewinne der Tombola. Dank der immer wieder großzügigen Unterstützung der heimischen Geschäftswelt war diese reichlich bestückt. Nicht unerwähnt bleiben soll aber neben dem vorzüglichen Imbissangebot des Vergnügungsausschusses auch die überquellende Kuchentheke. Die fleißigen und einfallsreichen Bäckerinnen hatten sich dieses Mal selbst übertroffen und mit 29 Backwerken wohl einen neuen Rekord aufgestellt.

Tabea rief die Menge zurück in den Saal. Ein Feuerwerk wurde erwartet. Wohl keine Knallfrösche und Raketen aber ein senk- und waagerechtes wohlgeordnetes Durcheinander sportlicher kleinerer und danach größerer Jungen der Bubenturn-Abteilung unter Nicole und Rouven Dorsch sowie Kathrin Hopfenmüller und Jörg Weinmann.

Die Leistungsriege "rebellierte" ob des konservativen Auftrittskonzepts, verkrümelte sich nach kurzem Anspiel theatralisch murrend, um im nächsten Moment mit Musik und Outfit nach ihrem Geschmack zurückzukommen. Im Nebel und mit Laserstrahlen geblitzt jagten sie jetzt durch das Halbdunkel - showwirksam und fotografenunfreundlich.

Wie sich kleine Mädchen gegen böse große Männer behaupten können, führten die Judokas auch in diesem Jahr eindrucksvoll vor. Moritz Motel und Joachim Kädig freuen sich über das Können ihrer Schützlinge, bedauern allerdings deren mangelnde Bereitschaft sich in Wettkämpfen mit anderen Vereinen zu messen.

Zum guten Schluss, auch schon traditionell, der Auftritt von Uli Bauers Aerobic-Gruppe. Sie heizten mit ihrem Rhythmus das Publikum noch einmal auf. "Step für Junge und Junggebliebene" hatten sie es genannt. Tatsächlich - eine Sportart, bei der man einfach keine Zeit für einen Gedanken ans Altern hat.

Schön war's wieder einmal. Das Kommen hat sich gelohnt. Dank an die Vorsitzende des Vereins, an alle an der Organisation Beteiligten, an die Fleißigen in der Küche, im Verkauf, an den Getränkewagen und Lostöpfen sowie hinter und auf der Bühne. Danke aber auch an das Publikum, das mit seiner Anwesenheit, seinem Beifall und viel Lob besonders den kleinen Akteuren ein Erfolgserlebnis vermittelt und manches Lampenfieber genommen hat.



Jürgen Krause -krj-